Die Partei lügt
Die Datenbank über Hindernisse und Schwierigkeiten in der Mediation soll helfen, Schwierigkeiten zu bewältigen und Hindernisse zu überwinden. Hier informieren Sie sich über Hindernisse und Schwierigkeiten und damit zusammenhängende Fallerfahrungen und hier geht es Back.
Die Partei lügt
Hintergrund: Zunächst die Frage, wer das beurteilt. Lügen können sich nur auf Fakten, nicht auf Meinungen beziehen. Oft werden Meinungen aber als Fakten vorgetragen. d.H., die Parteien erkennen die unterschiedliche Bedeutungszuschreibung (Wirklichkeit 2. Grades) als Lüge, was objektiv keine Lüge ist. Wenn sich herausstellt hat, dass die Partei wirkliche Fakten falsch vorträgt, könnte die Verschwiegenheitspflicht an ihre Grenzen geraten, weil sie sich nur auf Zivilrechtsangelegenheiten beschränkt. Ein (versuchter) Betrug wird von ihr nicht abgedeckt. Der Mediator kann darauf hinweisen, dass die Parteien die Verhandlungen so führen, dass die Gegenseite diese nicht zu verlassen hat (Grundsatz der Freiwilligkeit). Er kann den Parteien dann helfen, korrekte Informationen herzustellen. Wenn die andere Partei die Mediation wegen der Lügen abbricht, schützt sie sich und die Mediation vor allem vor einem falschen Ergebnis.
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