Das laute Denken
Die Mediation lebt von Erkenntnissen. Lautes Denken kann dabei helfen. Aber nicht immer. Es kommt darauf an, wie es eingebracht wird.
Warum ist das laute Denken überhaupt ein Thema in einem Wiki über die Mediation? Grundsätzlich ist Denken gewollt. Die Mediation soll sogar ein freies Denken ermöglichen. Und genau hier beginnt das Problem. Wenn der Mediator zu viel denkt, wenn er stellvertretend für die Parteien und in deren Köpfen denkt, wenn er durch sein Denken das Denken der Parteien erstickt oder verdrängt, erfüllt er nicht mehr die Aufgaben der Mediation. Möglicherweise noch der Schlichtung oder Beratung. Es besteht also ein Abgrenzungsbedarf, der festlegen hilft, wann das Denken des Mediators übergriffig ist.
Warum die Abgrenzung wichtig ist
In der Mediation gehört es zum professionellen Selbstverständnis, keine Lösungen vorzugeben. Gleichzeitig kommen Mediatorinnen und Mediatoren immer wieder in Situationen, in denen sie Gedanken, Bilder oder Perspektiven laut aussprechen, um den Prozess zu strukturieren oder Denkbewegungen zu ermöglichen.
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