Erhellung
Wissensmanagement » Fachbuch Mediation → 5. Abschnitt
Die Methoden entsprechen den Phasen. Sie beschreiben das Know how, wie die Phase abzuwickeln ist.
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Worum es geht: Die 3. Phase bildet den Höhepunkt der Mediation. Hier entscheidet sich, ob die Mediation erfolgreich verlaufen wird oder nicht. Die der 3. Phase zugeordnete Methode ist die Erhellung. Ihr Auftrag deckt sich mit den unterschiedlichen Bezeichnungen, die der Phase drei zugeschrieben werden. Da ist von der Interessenerhellung, der Motiverhellung und der Konfliktarbeit die Rede.
Phasenabgleich
Die korrespondierende Phase zu dieser Herangehensweise betrifft die Phase drei.
Die Phase beschreibt, wie die Methode in die Phasenlogik eingeordnet wird.
Alle Aufträge haben gemein, dass es um die Aufklärung geht. Die Aufkläreung setzt sich aus folgenden Methoden zusammen:
Verstehen
Der Mediator versucht zu verstehen, wie die Partei denkt und fühlt. Das Verstehen ist somit die Methode der Phase drei, die ein Vermitteln ermöglicht. °
Vermitteln
Der Mediator vermittelt an die Gegenseite, was er verstanden hat.
Windows
Der Mediator weiß, dass die Gegenpartei bereit sein muss, sich mit der einen Partei auseinanderzusetzen. Er führt deshalb zunächst Dialoge mit der einen un d der anderen Partei, bevor er die Parteien miteinander konfrontiert.
Es wird immer noch über Bande (über den Mediator) kommuniziert (blaue Linie). Je nach dem Verhalten, kann er aber auch schon eine direkte Kommunikation mit den Parteien zulassen (rote Linie).
Der Mediator lenkt den Fokus - auch bei Angriffen - immer wieder auf die Partei zurück, um deren Bedrüfnisse (für den Angriff) zu hinterfragen.
Wenn die Zeit reif ist (meist nach 2/3 der Phase drei), lenkt der Meditaor den Fokus auf die Gegenseite.
Alias:
Siehe auch:
Prüfvermerk: -