Wann ist die Strategie ein Hindernis?
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Wann ist die Strategie ein Hindernis?
Hintergrund: Der strategische Einfluss wird oft unterschätzt. Wie muss die Strategie in der Mediation ausgerichtet sein, damit die Mediation gelingt? Wann wird sie zum Hindernis und wie wird das Hindernis überwunden?
Antwort: Wenn das Ziel der Mediation das Finden einer Lösung ist, bildet die Strategie immer dann ein Hindernis, wenn sie der Suche im Weg steht oder sie gar vereitelt. Das kann der Fall sein, wenn die Konfliktstrategie nicht mit der Verfahrensstrategie abgestimmt ist. Es ist spätestens dann der Fall, wenn eine Kooperation verhindert wird. Das geschieht, wenn konfrontative Strategien, wie Flucht, Vernichtung, Subordination und gegebenenfalls Delegation zur Anwendung kommen. Besonders im Nullsummenspiel, wo der Gewinn auf Kosten des Verlierers erfolgt. Die Mediation erlaubt Win-win-Lösungen, weil sie kein Nullsummenspiel ist. Sie muss als Suchspiel ausgerichtet werden, damit die Parteien die Kooperation als naheliegende Stratregie wählen. Es ist wichtig, die Verfahrensstrategie mit der Konfliktstrategie abzustimmen und das Motiv für ein Nullsummenspiel zu beenden, indem ein anderes Spiel angeboten und eröffnet wird.
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