Kündigung der Mediation durch den Mediator
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Beispiel 15800
Kündigung der Mediation durch den Mediator
Es war eine hoch eskalierte Familienangelegenheit. Es ging um kindschaftsrechtliche Fragen wie Aufenthalt und Wohnsitz des Kindes, Umgangsmodell usw. Die Eltern und Eheleute befanden sich in der Scheidung. In der Mediation stellt sich heraus, dass die Ex-Ehefrau und Mutter die Mediatoren anrief und den Mann beschuldigte, den Kindern zu schaden. Sie redete den Vater schlecht, wo es nur ging. Auch sandte sie e-Mails mit Vorwürfen. Es kam auch zu Einzelgesprächen, wo die Vorwürfe wiederholt wurden. In keinem der Fälle wurde den Mediatoren jedoch gestattet, die Informationen weiterzugeben. Auch Vorschläge, wie die Information weitergegeben werden können und Erklärungen, dass die Information der Mediatoren ohne Weitergabe der Information an den Gegner sinnlos sei, weil die Mediatoren keine Entscheidungen träfen und sich selbst ein Bild vom Mann machten, halfen nicht. Die Mediation wurde daraufhin von den Mediatoren gekündigt. Später stellte es sich heraus, dass alle eingeschalteten Therapeuten und andere Berater in diesem Rosenkrieg die Mitarbeit mit der Partei aufgekündigt hätten. Bei der Frage, ob und wie die Mediatoren die Kündigung erklären und begründen, befürchteten sie, dass in dem Fall der Ehemann den Kündigungsgrund für die anhängigen Sorge- und Umgangsrechtsverfahren instrumentalisieren könnte. Das wollten sie verhindern.
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