| Lüge | Eine Lüge ist eine bewusst falsche Aussage, die auf eine Täuschung oder Irreführung angelegt ist. |
| mediatives Denken | Das mediative Denken ist ein anderes Denken, das die Gedanken aus dem Problem herausführt. Es kombiniert das parallele, das inverse Denken und das visionäre Denken, indem es die Gedanken in die Aus der Nutzenerwartung gestaltete Vision zurück in die Lösung führt. |
| Normalisieren | Die Normalisierung hilft den Parteien aus einer Extremsituation. Mit Dingen die normal sind kann man besser umgehen. |
| Anomaly Detection (Anomalieerkennung) | Anomaly Detection (Anomalieerkennung) bezeichnet im militärischen und sicherheitsrelevanten Bereich die Fähigkeit, Unregelmäßigkeiten im Umfeld frühzeitig zu bemerken. Soldaten oder Sicherheitskräfte trainieren, auf Details zu achten, die nicht ins Gesamtbild passen – ein fehlender Schatten, eine ungewöhnliche Geräuschausblendung, ein Objekt, das zu neu, zu sauber oder zu unpassend wirkt. Nicht das Offensichtliche, sondern das Abweichende wird zum relevanten Signal. Anomalieerkennung wird auch eingesetzt, um die Leistung von IT-Systemen zu überwachen und einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten, indem Datenpunkte identifiziert werden, die signifikant vom normalen Muster abweichen. Übertragen auf die Mediation beschreibt dieser Gedanke eine kommunikative Sensibilität: Auch hier sind es oft kleine Abweichungen – zwischen Worten und Körpersprache, zwischen Emotion und Inhalt, zwischen Absicht und Wirkung –, die auf ein verborgenes Bedürfnis oder eine unbenannte Wahrheit hinweisen. Die Technik kann auch genutzt werden, um Lügen aufzudecken. |
| visionäres Denken | Visionäres Denken ist die Fähigkeit, über die unmittelbare Gegenwart und bestehende Grenzen hinauszublicken, um sich vorzustellen, wie die Zukunft aussehen könnte, und daraus innovative Konzepte und langfristige Strategien zu entwickeln. |
| Wegbereitung | Die Wegbereitung erfasst alles, was erforderlich ist, um ein Mediationsverfahren überhaupt in Gang zu bringen. Der Begriff umschreibt die methodische Einbindung von Akquise, Anbahnung, Konsolidierung und Vorbereitung der Mediation. |
| Realitätstest | Siehe Realitätscheck |
| executive Mediation | Der Marketingbegriff für ein Angebot zur Konfliktlösung, das sich auf Entscheider und Vorstände konzentriert. |
| U-Boot-Mediation | Es ist nicht wirklich klar, was sich dahinter verbirgt. Für den Begriff wurde ein Warenzeichen beantragt, aber nicht eingetragen. Dort wurde angegeben, dass der Begriff ein besonderes inaktives Verhalten des Mediators beschreibt und die Arbeitsweise des Mediators als allparteilichen Dritten widerspiegelt. Eine andere Herleitung beschreibt das Vorgehen als eine Art Shuttle-Mediation. |
| Fehlerqualifikation | Eine Fehlerqualifikation soll helfen, die Fehler korrekt einzuschätzen. Zu unterscheiden sind: Verfahrensfehler, Methodenfehler, technische Fehler und Pflichtverletzungen. |
| Altenkirchener Modell | Ein Verfahrensmodell für die Lösung von Familienkonflikten unter Einbeziehung der Mediation als Methode und Verfahrensbestandteil. Das Modell verwertet die Erkenntnis der Kognitionstheorie und erlaubt die Lösung hoch eskalierter Konflikte mit Mediation. Es ist der Ursprung der gerichtsintegrierten Mediation und Auslöser der integrierten Mediation. |
| Familie | Der Begriff Familie ist komplex und unterliegt kulturellen, historischen und individuellen Interpretationen. Im Kern beschreibt er eine soziale Gruppierung, die durch emotionale Bindungen, Verantwortung füreinander und oft auch biologische, rechtliche oder soziale Verbindungen geprägt ist. |
| Mutter | Eine Mutter ist die weibliche Bezugsperson, die einem Kind gegenüber eine biologische, rechtliche oder soziale Elternrolle hat. Biologisch ist die Mutter die Frau, die das Kind geboren hat. Rechtlich ist Mutter die Person, die durch Geburt, Adoption oder in besonderen Fällen durch gerichtliche Entscheidung als solche anerkannt ist. Sozial ist Mutter diejenige, die Fürsorge, Erziehung und emotionale Verantwortung für das Kind übernimmt – unabhängig von Abstammung oder Gesetz. Wie beim Vater können auch bei der Mutter diese Rollen zusammenfallen oder getrennt bestehen. Entscheidend ist die Bindung und Verantwortung gegenüber dem Kind. |
| Vater | Ein Vater ist die männliche Bezugsperson, die einem Kind gegenüber eine biologische, rechtliche oder soziale Elternrolle innehat. Biologisch ist der Vater der Mann, der das Kind gezeugt hat. Rechtlich ist der Vater die Person, die durch Anerkennung, Ehe mit der Mutter oder Adoption als Vater gilt. Sozial ist der Vater derjenige, der unabhängig von Abstammung oder Gesetz für das Kind sorgt, es erzieht und Verantwortung übernimmt. In vielen Familien können diese Rollen zusammenfallen, müssen es aber nicht – entscheidend ist die Verantwortung und Bindung zwischen Vater und Kind. |
| Frieden | Frieden ist nach der Definition des BMZ die Abwesenheit von gewaltsamen Konflikten oder Krieg. Danach bezeichnet der Frieden einen Zustand, in dem auftretende Differenzen zwischen Einzelpersonen, Gruppen oder Staaten auf Basis von Rechten und Gesetzen und ohne Gewalt begegnet wird. |
| Friedensformeln | Friedensformeln sind meist sinnbildliche oder analytische Modelle, die versuchen, den komplexen Prozess des Friedenschaffens auf wenige, verständliche Parameter zu verdichten. Es handelt sich nicht um mathematische Gleichungen im strengen Sinn, sondern Abbildungen von Wirkprinzipien – sie bringen zum Ausdruck,
dass Frieden kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von Beziehung, Einsicht und Balance. |
| Gesetz der Anziehung | Siehe Law of Attraction |
| Law of Attraction | Gesetz der Anziehung. Gleiches zieht sich an. Das Resonanzgesetz besagt, dass der negative Fokus am Negativen festhält, während positive Gedanken andere positive Gedanken anziehen, sodass sich daraus ein Weg ergibt, der ein konstruktives Handeln ermöglicht. |
| inverses Denken | Inverses Denken, auch bekannt als umgekehrtes Denken oder Denken vom Gegenteil her, ist eine kognitive Strategie, bei der ein Problem oder eine Fragestellung bewusst von seinem Endpunkt, seinem Gegenteil oder einer unerwünschten Zukunft aus betrachtet wird. Statt die Frage „Wie erreichen wir Erfolg?“ zu stellen, lautet die inverse Frage: „Was würde garantiert zum Scheitern führen?“. |
| Projektion | Der Begriff Projektion stammt aus der Psychoanalyse Sigmund Freuds und beschreibt einen unbewussten Abwehrmechanismus, bei dem eigene, meist unangenehme Impulse, Wünsche oder Schuldgefühle einer anderen Person zugeschrieben werden. |