| VAKOG | Ein Akronym das beim NLP zur Identifikation der 5 Sinne verwendet wird. VAKOG steht für:
- V–Visuell (Sehen)
- A-Auditiv (Hören)
- K-Kinästetisch und Haptisch (Tasten)
- O-Olfaktorisch (Riechen)
- G-Gustatorisch (Schmecken)
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| Value Focused Thinking | Das wertebezogene Denken soll den Entscheider über seine Fundamentalbedürfnisse bewusst werden lassen. Es findet sich in der Mediation im Windows 1 und der Interessenerhellung wieder. |
| Variablen der Kommunikation | Mit den Kommunikationsvariablen werden die von Carl Rogers ermittelten Elemente der einfühlsamen Haltung angesprochen:
- Akzeptanz: Der Mediator kann das entgegennehmen was gesagt und gemeint ist, auch wenn es ihm ethisch bedenklich erscheint.
- Empathie: Die Fähigkeit des emotionalen Nachvollziehens (Einfühlungsvermögen).
- Authentizität auch Echtheit, Kongruenz: Der Mediator denkt und fühlt wie ein Mediator und spielt nicht lediglich eine Rolle.
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| Vater | Ein Vater ist die männliche Bezugsperson, die einem Kind gegenüber eine biologische, rechtliche oder soziale Elternrolle innehat. Biologisch ist der Vater der Mann, der das Kind gezeugt hat. Rechtlich ist der Vater die Person, die durch Anerkennung, Ehe mit der Mutter oder Adoption als Vater gilt. Sozial ist der Vater derjenige, der unabhängig von Abstammung oder Gesetz für das Kind sorgt, es erzieht und Verantwortung übernimmt. In vielen Familien können diese Rollen zusammenfallen, müssen es aber nicht – entscheidend ist die Verantwortung und Bindung zwischen Vater und Kind. |
| Verantwortung | Verantwortung bezeichnet die Pflicht, für etwas Geschehenes einzustehen, die Konsequenzen des Handelns zu tragen oder Handlungen vorzunehmen.
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| verarbeitende Struktur | Siehe Strukturierung |
| verbale Kommunikation | Die verbale Kommunikation ist eine inhaltliche Kommunikation, die auf das gesprochene oder geschriebene Wort eingeht. |
| Verbalisieren | Das Gemeinte wird durch das Paraphrasieren zurückgemeldet. Non-verbale Äußerungen durch das Verbalisieren. Der Mediator beschreibt was er sinnlich wahrgenommen hat und stimmt die Schlussfolgerung (Bedeutung) ab. |
| Verbitterung | Verbitterung ist ein intensives Gefühl von Frustration, Groll und Ungerechtigkeit, das durch negative Lebenserfahrungen oder Ereignisse ausgelöst wird, die als unfair oder tief verletzend wahrgenommen werden. Menschen, die Verbitterung erleben, fühlen sich oft betrogen, enttäuscht oder ungerecht behandelt. Sie haben Schwierigkeiten, diese Emotionen loszulassen. Verbitterung kann das emotionale und soziale Leben stark beeinträchtigen, wenn sie chronisch wird und zu einem fixierten Zustand führt.
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| Verbitterungsstörung | Wenn die Gedanken von Menschen, denen ein Unrecht widerfahren ist, viele Jahre um Rache oder ähnliche Gedanken kreisen, aus denen sie nicht mehr herauskommen, könnte eine krankhafte Verbitterung die Ursache sein, die zur Niedergeschlagenheit oder Aggression führen kann. |
| Verbrauchermediation | Mediation in Konsumentenstreitigkeiten (B to C) |
| Verbraucherschlichtung | Lösungsvermittlung als Unterfall der Streitvermittlung In Verbraucherstreitigkeiten |
| Verdachtsmeldung | Das Geldwäschegesetz verlangt vom Mediator gegebenenfalls, Fälle die den Verdacht der Geldwäsche erfüllen, der FIU (Financial Intelligence Unit) zu melden. Besonders relevant bei Anwalts- und Notarmediatoren. |
| verdeckter Konflikt | Der Konflikt wird geleugnet, Meist steht er mit Tabuthemen im Zusammenhang. Die Konfliktbearbeitung wird erschwert. Der Konflikt kann nicht offen angesprochen werden. |
| Vereinbaren | Die Mediation ist ein Verfahren auf gleicher Augenhöhe das eine Einigung herbeiführen soll und auf einer Einigung beruht. Das vereinbaren ist ihr wesentliches Element. Der Mediator ist gut beraten, wenn er alle Entscheidungen, auch die das Verfahren betreffenden, mit den Parteien vereinbart. |
| vererbte Konflikte | Manchmal werden Verhaltens- und Konfliktmuster aus vorangegangenen Generationen unbewusst übernommen, sodass sie sich über Generationen hinweg fortsetzen. Die ist der Fall bei einer transgenerationalen Traumatisierung, bei einer konfliktaffinen Familiendynamik und bei Internalisierten Überzeugungen und Muster. Bei innerfamiliären Konflikten kann es deshalb auch in der Mediation Sinn machen, sich die Familiengeschichte näher anzuschauen. |
| Verfahren | Grundsätzlich beschreibt ein Verfahren die Art und Weise eines Vorgehens. Im juristischen Verständnis sind Rechtshandlungen gemeint. Im psychologischen Verständnis steht die durch den Ablauf bewirkte Entwicklung im Vordergrund. In der Mathematik ist es eine Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems. |
| Verfahrensablauf | Der Gesetzgeber spricht vom Ablauf der Mediation in § 2 Abs. 2 Mediationsgesetz und meint damit die Phasen der Mediation. In der Ausbildungsverordnung ist vom Verfahrensablauf die Rede. Die Phasen werden zusätzlich erwähnt. Bezieht man die Vor- und Nachphase mit ein, ist fraglich was sonst noch zum Verfahrensablauf gehören könnte außer das Hintergrundwissen über die Logik und dier Funktionalität der Phasen. |
| Verfahrensaspekte | Als Verfahrenseffekte werden die Ausprägungen der Verfahrenskriterien und die Spielarten der Verfahren beschrieben. Sie erlauben eine graduelle Gegenüberstellung und somit eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit für die unterschiedlichen Verfahrenskategorien. |
| Verfahrensberatung | Beratung über das zur Konfliktlösung passende Verfahren |