Verzeichnis der Konfliktkrankheiten

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Diese Seite stellt Konfliktkrankheiten zusammen, um die Grenzen der Mediierbarkeit auszuweisen.

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Das Bedürfnis, Krankheiten in einer Datenbank zu erfassen, die sich auf Konflikte auswirken oder damit im Zusammenhang stehen, hat sich aus dem Anwendungsbedarf ergeben. Krankheiten spielen eine wichtige Rolle in der Mediation. Der Mediator sollte also einen schnellen Zugriff darauf haben, um zu sehen, wie damit umzugehen ist. Die Datenbank ist ein Auszug aus der Enzyklopädie. Gegebenenfalls lohnt es sich, auch dort nachzuschauen.

Krankheiten rechtzeitig erkennen

Krankheiten können ein Hindernis darstellen; nicht nur im Leben, sondern auch in der Mediation. Sie vereiteln die Mediation, wenn die Partei ihren Ausführungen nicht mehr folgen kann. Gegebenenfalls kann die Mediation nur mit einem Bevollmächtigten oder einem Betreuer ausgeführt werden. Die Frage, die sich dem Mediator stellt, ist die Klärung, ob überhaupt eine Krankheit vorliegt, inwieweit sie gegebenenfalls die Entscheidungsfähigekit der Partei beeinträchtigt und inwieweit die Krankheit die Mediation oder die Mediation die Krankheit beeinfusst. Die Datenbank über Konfliktkrankheiten soll helfen, diese Fragen zu beantworten.

Legende: Die Datenbank stellt nur einen Auszug der Emotionen und Gefühle dar, die im Wiki und im Zusammenhang mit der Mediation besprochen werden. Es gibt natürlich weitaus mehr Krankheiten. Eine umfassende Liste der Krankheiten von A-Z finden Sie in dem Verzeichnis von netDoktor, falls es interessiert. In diesem Verzeichnis fahren Sie mit der Maus über den verlinkten Eintrag, dann öffnet sich ein Popup-Fenster mit Detailangaben und Hinweisen zur Fundstelle im Wiki.

Bedeutung für die Mediation

Wie kann die Krankheitendatenbank eine Unterstützung bei der der Konfliktarbeit darstellen?
Es geht ganz sicher nicht darum, eine möglichst vollständige Liste der Krankheiten aufzuführen, einschließlich derer, die gar keinen Bezug zur Mediation oder zur Konfliktbewältigung haben. Ein Schnupfen mag die Terminsverschiebung begründen. Aber hat er darüber hinaus einen Einfluss auf den Konfliktverlauf? Der Schnupfen, ganz sicher nicht, aber möglicherweise andere Krankheiten. Sie beeinflussen die Frage des Machbaren. Ist eine Mediation trotz der Krankheit möglich? Hilft sie dem Patienten oder gefährdet sie ihn? Grundsätzlich ist die Mediation möglich. Sie sollte nur mit dem Arzt oder dem Therapeuten abgestimmt sein. Wenn alle Dienstleister korrekt damit umgehen, ist die Mediation ein Gewinn für den Patienten.

Hinweise und Fußnoten
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Bearbeitungsstand: 2025-09-09 14:30 / Version .

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